Fondsgebundene Rentenversicherung

Neben der klassischen privaten Rentenversicherung bietet sich als Alternative auch eine fondsgebundene Variante an. Bei diesen Vorsorge-Verträgen werden regelmäßig Sparbeträge ganz oder partiell in Investmentfonds investiert. Der Vorteil: Durch dieses Anlageprinzip lässt sich in der Regel eine höhere Rendite erzielen. Den höheren Erträgen steht ein gewisses Kursrisiko gegenüber, dass sich allerdings durch die Langfristigkeit und Flexibilität (Fonds sind zwischenzeitlich auswechselbar) relativiert. Fondsgebundene Rentenversicherungen eignen sich ideal als Vorsorge für alle Kunden, die stärker renditeorientiert denken. Wer gerne über mehr Sicherheit verfügen will, erhält die Fondsrente bei vielen Anbietern mittlerweile auch mit einer Beitragsgarantie.

Fondsgbundene RV kompakt

  • Höhere Rendite-Chancen
  • Schließen der Rentenlücke
  • Hohe Sicherheit durch Beitragsgarantie
  • Staatliche Förderung möglich
  • Optional mit Kapitalwahlrecht
  • Geringe Verwaltungskosten



Fondsgebundene Rentenversicherung im Vergleich - kostenlos und unverbindlich

Sie sind an einer Fondsgebundene Rentenversicherung interessiert? Füllen Sie hierfür einfach das folgende Formular aus. Sie erhalten dann auf einen Blick alle Tarife, die für Sie in Frage kommen. Auf Ihren Wunsch werden sich fachkundige Berater mit Ihnen in Verbindung setzen.

Details zur Fondsgebundenen RV

Vor- und Nachteile

Fondsgebundene Rentenversicherungen kombinieren eine private Rentenversicherung mit einem Fondssparplan, d. h. die Sparbeiträge werden ganz oder teilweise in Investmentfonds angelegt. Investiert wird primär in Aktien, Anleihen oder Immobilien. Je nach Wertentwicklung der Anlage lassen sich so deutlich höhere Erträge als bei der klassischen Variante erzielen. Allerdings trägt der Verbraucher hier das Kursrisiko – sinken die Werte sind Verluste möglich.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich vor Abschluss ausführlich beraten und fragen Sie nach, wie Ihr Geld investiert wird.

Ebenfalls achten sollten Verbraucher auf anfallende Gebühren und Verwaltungskosten. Wichtig ist ebenfalls, dass die Fondsrente meist über Jahre bzw. Jahrzehnte abgeschlossen wird. Positiv: Aufgrund dieser langfristigen Vorsorge gleichen sich Kursschwankungen in der Regel wieder aus. Für besonders sicherheitsbewusste Verbraucher bieten einige Anbieter zudem eine Beitragsgarantie. Damit sind zumindest die eingezahlten Beiträge (abzgl. Kosten) am Laufzeitende gewährleistet. Diese Angebote gelten z. B. bei staatlich geförderten Varianten der fondsgebundenen RV, also der Riester- oder Rürup-Rente.

Übersicht: Vor- und Nachteile

  • Höhere Rendite-Chancen
  • Auch als staatlich geförderte Variante
  • Anlage in Investmentfonds
  • Kapitalwahlrecht und Kapitalrückgewähr optional möglich
  • Kursrisiko
  • Verwaltungskosten


Shift oder Switch

Bei fondsgebundenen Rentenversicherung besteht für Verbraucher oft die Möglichkeit, selbsttätig Einfluss auf die Anlagestrategie einzuwirken. Stehen mehrere Investmentfonds zur Verfügung, kann der Versicherungsnehmer seine Anlage individuell bestimmen bzw. die Sparbeiträge sogar auf mehrere Fonds verteilen. Ebenfalls dürfen Kunden diese Auswahl während der Vertragslaufzeit ggf. ändern, entweder per Shift oder Switch. Beim Shift(ing) wird das Fondsguthaben teilweise oder vollständig auf andere Investmentfonds übertragen. Switch(ing) bedeutet hingegen, dass lediglich alle künftigen Sparanlagen in andere Fonds als bisher einfließen. Die übrigen bleiben unangetastet. In welchen Abständen ein Wechsel kostenfrei möglich ist, richtet sich nach den im Vertrag ausgehandelten Konditionen. Fondswechsel während der Laufzeit sind steuerfrei.

Cost-Average-Effekt

Für Zweifel an der fondsgebundenen Rentenversicherung sorgt meist das Kursrisiko, dass der Versicherungsnehmer trägt. Da die Sparbeiträge in Investmentfonds fließen, wirkt sich jede Schwankung auf die zu erwartende Rente aus – sowohl positiv als auch negativ. Werden die regelmäßigen Sparbeiträge jedoch über lange Zeiträume eingezahlt, relativieren sich die Wellenbewegungen der Märkte in der Regel. Dafür sorgt der sogenannte Cost-Average-Effekt. In Hinsicht auf die fondsgebundene RV bedeutet der „,Durchschnittskosteneffekt“, dass Verbraucher je nach Kursentwicklung für ihre Sparbeiträge mal mehr, mal weniger Anteile erwerben. So profitieren sie selbst bei sinkender Börse, indem sie dann günstig mehr Fondsanteile erwerben. Steigt der Investmentfond wieder, steigt damit gleichzeitig der Ertrag.


Für wen ist die fondsgebundene RV geeignet?

Prinzipiell ist die fondsgebundene Rentenversicherung eine Altersvorsorge für renditeorientierte Verbraucher, die bereit sind, ein gewisses Kursrisiko zu tragen. Ideal ist die Fondsrente z. B. als Ergänzung zu einer bereits vorhandenen privaten Vorsorge oder für jene, die generell in Wertpapiere investieren wollen. Als Voraussetzung gilt in der Regel ein geregeltes Einkommen. Unser Tipp: Wer sich für eine fondsgebundene Rentenversicherung entscheidet, sollte bei Vertragsabschluss auf das Detail der Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit achten. Ebenfalls sinnvoll kann eine dynamische Anpassung der Sparbeiträge sein.

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