Immobilienrente (Umkehrhypothek)

Ob Ruheständler eine größere Investitionen stemmen müssen, die monatlichen Einkünfte aufbessern oder sich einfach einen Wunsch erfüllen möchten: Für Eigentümer von Immobilien, egal ob Eigentumswohnung oder Haus, mit einer Immobilienrente bietet sich eine elegante Möglichkeit. Bis zu 35% des Immobilienwertes können sich Rentner über einen definierten Zeitraum in monatlichen Raten oder in Form einer Einmahlzahlung auszahlen lassen.

Anders als bei einem Verkauf der Immobilie bleiben sie dabei Eigentümer und können das Wohnobjekt wie gehabt nutzen. Ein Umzug ist also nicht notwenig. Auch wird dieser Kredit bonitätsunabhängig vergeben, da er mit der Immobilie gesichert wird.

Vorteile

  • Höhere Liquidität als Rentner und Pensionär
  • Immobilie bleibt Eigentum
  • Unveränderte Nutzung der Immobilie
  • Bis zu 35% des Wertes als zusätzliche Rente
  • Keine laufenden Zins- und Tilgungszahlungen
  • Bonitätsunabhängig

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Angaben zur Immobilie:

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So funktioniert die Immobilienrente

Nach der Wertermittlung durch einen Gutachter wird das selbst bewohnte Eigenheim, egal ob Eigentumswohnung oder Haus, von einem Kreditinstitut beliehen. Der Eigentümer und Kreditnehmer erhält im Gegenzug ein Darlehen von bis zu 35 Prozent des Immobilienwertes. Dieses Darlehen wird auf Wunsch entweder durch eine Einmalzahlung komplett, oder in Form monatlicher Raten ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlung ergibt sich je nach Produkt aus Laufzeit, Alter des jüngsten Partners, Immobilienwert und der Zinshöhe. Über das Kapital kann der Kreditnehmer anschließend frei verfügen, es ist nicht an einen bestimmten Zweck gebunden. Die Kreditlaufzeit endet zu einem definierten Termin oder wird auf Lebenszeit ausgezahlt.

Kosten ergeben sich für die Bearbeitung, das Gutachten zur Wertermittlung und für die Kreditzinsen. Die Zinsen liegen aktuell zwischen 5 – 7% der Kreditsumme p.a. und sind während der Laufzeit nicht zu zahlen. Ebensowenig sind Tilgungsraten zu zahlen. Für die Leistung erhält der Kreditgeber (Bank etc. )zu einem definierten Zeitpunkt die Immobilie oder der Kunde tilgt das Darlehen und die Zinsen. Darlehen und Zinsen werden also fällig bei Vertragsende, Auszug oder Verkauf der Immobilie, Vererbung und im Fall des Ablebens des Kreditnehmers. Im Todesfall des Kreditnehmers können zudem Erben die Tilgung übernehmen oder erhalten einen aus dem Verkauf erzielten Überschuss als Auszahlung.

Voraussetzungen und Bedingungen

Die Immobilienrente beruht auf einer Umkehrhypothek auf das Wohneigentum. Weil das Darlehen durch die Immobilie besichert wird, spielt die persönliche Bonität bei Kreditvergabe keine Rolle. Jedoch müssen andere Voraussetzungen erfüllt werden.

Die Immobilie muss einen Sachwert von mindestens 100.000 Euro haben. Das Wohneigetum muss schuldenfrei oder weitgehend unbelastet sein und vom Kreditnehmer selbst bewohnt werden. Die Immobilienrente kann zudem erst ab einem bestimmten Alter in Anspruch genommen werden. So muss der jüngste in der Immobilie lebende Partner mindestens 65 Jahre alt sein.

Kommt es zu einem Vertragsschluss, bleibt der Kreditnehmer Eigentümer der Immobilie. Er ist daher auch weiterhin verpflichtet die öffentliche Abgaben zu tragen. Zudem sind vom Eigentümer notwendige Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen und die Gebäudeversicherungen zu zahlen.

  • Immobilienwert mindestens 100.000 Euro
  • Kreditnehmer und Partner sind mindestens 65 Jahre alt
  • Eigenheim wir selbst bewohnt