D&O-Versicherung

D&O-Versicherung ist eine Abkürzung für Directors-and-Officers-Versicherung, auch als Manager-Haftpflichtversicherung bekannt. Diese Versicherung schützt alle Organe (z. B. Vorstand, Aufsichtsrat, Geschäftsführung) und leitende Angestellte eines Unternehmens, da sie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen für Pflichtverletzungen bzw. Fehlentscheidungen in Regress genommen werden können. Die Führungskräfte haften z. T. mit ihrem gesamten Privatvermögen und setzen mitunter ihre private Existenz aufs Spiel. Bereits ein fehlerhaft formulierter Vertrag oder eine übereilte Bestellung verursachen potentiell Schäden in Millionenhöhe. Gegen diese Vermögensschäden können Unternehmen ihre Organe und verantwortlichen Manager mit einer D&O-Versicherung (Directors & Officers Liability Insurance) absichern.

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Vorteile der Directors-and-Officers-Versicherung

Wichtige Infos zur D&O-Versicherung

  • Vermögensschadenshaftpflicht für alle Unternehmensorgane und leitenden Angestellten
  • Speziell auf die Risiken des Unternehmens zugeschnitten
  • Hohe Transparenz und persönlicher Service
  • Günstige Beiträge auch bei hoher Deckungssumme
  • Versicherung von Innen- und Außenansprüchen
  • Kostenloses und unverbindliches Angebot für die Directors-and-Officers-Versicherung




D&O-Versicherung


D&O-Versicherung: Innen- und Außenansprüche

D&O-Versicherungen werden grundsätzlich direkt durch das Unternehmen abgeschlossen. Versicherbar sind sämtliche Organe und leitenden Angestellte der Firma, d. h. Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte, Beiräte, Prokuristen sowie sonstiges Managementpersonal. Die D&O-Versicherung umfasst allerdings nur die versicherten Fürhungskräfte bzw. Mitarbeiter, nicht das Unternehmen an sich. Abgedeckt sind Vermögensschäden, die durch Sorgfaltspflichtverletzungen ohne Vorsatz im Rahmen der beruflichen Tätigkeiten entstehen. Unter den Versicherungsschutz fallen sowohl Innenansprüche, also Ansprüche, die das Unternehmen selbst gegenüber ihren Organen geltend macht, als auch Außenansprüche von dritter Seite (bspw. Lieferanten, Subunternehmen) an leitende Mitarbeiter.

Kosten der D&O-Versicherung

Wie hoch die Beiträge für eine D&O-Versicherung ausfallen hängt von mehreren Faktoren ab: Zu den wichtigsten Parametern zählen die Unternehmensgröße, die aktuelle wirtschaftliche Situation der Firma, der Umsatz sowie die Höhe der Deckungssumme. Zusätzlich wird von der Versicherung die Branche als Hinweis auf die potentiell bestehenden Risiken herangezogen. Nicht zuletzt hat die Dauer der Existenz der Firma einem Einfluss auf die Beitragsberechnung. Im Gegensatz zu etablierten Unternehmen müssen Start-Ups meist etwas tiefer in die Tasche greifen – mit bis zu 20% Aufschlag ist zu rechnen. Als allgemeine Faustregel gilt: Setzen Sie die Versicherungssumme nicht zu niedrig an, auch wenn ihre Prämie etwas höher ausfällt. Lesen Sie dazu auch unsere Tipps zum Leistungsumfang.

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Tipps zur D&O-Versicherung

Achten Sie nicht nur auf die Beitragshöhe, sondern auch auf relevante Vertragsdetails. Wichtig ist z. B., dass bereits vorab verursachte Schäden per “Rückwärtsdeckung” in den Versicherungsschutz integrierte werden können (Voraussetzung: Der Anspruch darauf darf erst nach Vertragsbeginn erfolgen und die Pflichtverletzung des Mitarbeiters bisher nicht bekannt gewesen sein). Ähnlich funktioniert eine “Nachmeldefrist”. D. h. die Versicherung greift über das Vertragsende hinaus und deckt Schadensfälle ab, deren Geltendmachung nach Ablauf der Versicherung liegt. Die betreffende Pflichtverletzung muss allerdings während der Versicherungsperiode geschehen sein. Üblicherweise beträgt die Nachmeldefrist zwischen 6 und 36 Monaten.

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