Hausratversicherung

Die Einbruchstatistik befindet sich auf Rekord-Niveau. Nach Angaben des GDV stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2011 auf 140.000 an, die deutschen Versicherer zahlten insgesamt 430 Millionen Euro aus. Ebenfalls ein deutlicher Anstieg wurde bei der Anzahl der Schäden von Naturgewalten in Deutschland verzeichnet. Auch elementare Schäden, die beispielsweise durch Feuer oder austretendes Leitungswasser verursacht wurden, sind meist mit hohen Kosten verbunden.

Da der Hausrat nicht fest mit dem Haus verbunden ist, fällt dieser nicht in den Versicherungsumfang der Wohngebäudeversicherung. Die Hausratversicherung ist somit eine der wichtigsten Policen, um das Hab und Gut abzusichern und ist für alle Menschen mit eigenem Hausstand wichtig.

Mit der richtigen Hausratversicherung können sich Mieter und Eigentümer gegen das finanzielle Risiko verschiedener Gefahren wappnen.

Hausratversicherung im Überblick

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Umfang der Hausratversicherung

Unterversicherung vermeiden: Beim Abschluss der Hausratversicherung sollte darauf geachtet werden, dass die Versicherungssumme für den Hausrat dem tatsächlichen Sachwert (= aktueller Neuwert/Wiederbeschaffungswert) entspricht. Kommen im Laufe der Jahre größere Anschaffungen hinzu, sollte eine entsprechende Anpassung in der Police vorgenommen werden. Nur so können Versicherte sichergehen, dass sie im Schadensfall keinen finanziellen Verlust erleiden. Bei den meisten Versicherungen wird eine einfache Berechnungsmethode angewendet: Wohnfläche x 650 Euro. Bei dieser Berechnungsvariante räumt die Versicherung einen Unterversicherungsverzicht ein, das heißt sie zahlt immer den Neuwert. Bei wertvollem Hausrat sollte allerdings immer geprüft werden, ob die Quadratmeter-Methode ausreicht. Ansonsten muss eine Höherversicherung vorgenommen werden.

Im Umfang der Hausratversicherung nicht enthalten sind

  • Gegenstände, die Bestandteile des Gebäudes sind (z.B. Zentralheizung, Einbaumöbel),
  • Kraftfahrzeuge aller Art und Anhänger,
  • Elektronisch gespeicherte Daten und Programme,
  • Hausrat von Mietern und Untermietern

Folgende Schäden sind in der Hausratversicherung eingeschlossen:

  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Absturz von Flugzeugen, Implosion,
  • Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach Einbruch sowie Raub oder versuchten Raub,
  • Leitungswasser,
  • Sturm oder Hagel

In den Versicherungsbedingungen sind folgende Schäden ausgeschlossen:

  • Sengschäden (z.B. durch Bügeleisen),
  • Schäden an elektrischen Geräten durch Kurzschluss oder Überspannung, die nicht durch Brand oder Explosion verursacht wurden,
  • Schäden am Mobiliar durch Haushaltsangehörige,
  • Schäden durch einfachen Diebstahl,
  • Schäden durch Niederschlag, Rückstau in der Kanalisation oder durch undichte Fenster

Wann sich eine Glasversicherung lohnt

Geht Gebäude- oder Mobiliarverglasung zu Bruch, bleibt der Betroffene auf dem Schaden sitzen, denn die Hausratversicherung zahlt in diesem Fall nicht. Zwar ist der Schaden bei normalen Glasscheiben finanziell meist gut zu verkraften. Bei Gebäuden mit großen Fenstern oder einem angebauten Wintergarten sieht das schon wieder ganz anders aus. Die Scherben können dann nämlich ganz schön ins Portemonnaie gehen. Dann ist es durchaus sinnvoll, das eigene Zuhause zusätzlich gegen Glasbruch zu versichern.

Um Auseinandersetzungen mit dem Mieter über die Schäden und ihre Besteigung zu vermeiden, kann der Abschluss einer Glasversicherung auch für Vermieter sehr sinnvoll sein. Im Übrigen können die Kosten für die Versicherung auf den Mieter umgelegt werden.

Regelmäßig umfasst die Glasversicherung:

  • Gebäudeverglasung – Glasscheiben von Fenstern, Türen, Balkonen, Terrassen, Wänden, Decken, Wintergärten, Veranden, Loggien, Wetterschutzvorbauten, Dächern, Brüstungen und Duschkabinen, Abdeckungen von Sonnenkollektoren, Glasbausteine und Profilbaugläser;
  • Mobiliarverglasung – Glasscheiben von Bildern, Schränken, Vitrinen, Wand- und Schrankspiegeln, Öfen, Glaskeramik-Kochflächen;
  • Verglasung aus Kunststoff (in der Regel mit betragsmäßiger Begrenzung)
  • Künstlerisch be- oder verarbeitete Verglasung

Was ist nicht versichert?

  • Verglasung von Beleuchtungskörpern aller Art
  • Undichte Isolierverglasung
  • Oberflächenbeschädigungen (z. B. Kratzer)
  • Optische Gläser, wie Brillen oder Ferngläser, und Handspiegel
  • Photovoltaik-Module
  • Plasma- oder LCD-Bildschirme

Im Schadensfall übernimmt die Versicherung die Kosten für das neue Glas und Aufwendungen für Notverglasungen sowie für das Abfahren von Glas- und sonstigen Resten. Da die Kosten für Gerüste und Kräne nicht mit enthalten sind, sollte die Glasversicherung bei aufwendigen und schwer zugänglichen Verglasungen diese Kosten möglichst mitversichern.


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