Private Pflegetagegeldversicherung

Seit dem 1.1.1995 gehört die gesetzliche Pflegeversicherung zu den Pflichtversicherungen in Deutschland. Allerdings sind die Leistungen nur selten ausreichend, um die finanziellen Belastung im Pflegefall gänzlich abzufedern. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit entstehen enorme Kosten – mitunter sind deutlich über 1.000 Euro und mehr pro Monat als zusätzliche Zahlung notwendig. Maximal beträgt die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung derzeit monatlich 1.550 Euro (Stand: 2013/Pflegestufe III). Wer allerdings einen Platz im Pflegeheim für eine schwer pflegebedürftige Person benötigt, darf mit Heimkosten von min. 3.000 Euro im Monat (ca. 100 Euro am Tag) rechnen. Die Differenz muss der Pflegebedürftige meist aus eigener Tasche zahlen oder die Angehörigen einbinden. Um die finanzielle Last anderen sowie sich selbst zu ersparen, lohnt sich eine private Vorsorge, zum Beispiel in eine sogenannte Pflegetagegeldversicherung.

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Details zur Pflegetagegeldversicherung

Wichtige Infos zur privaten Pflegetagegeldversicherung

  • Finanzielle Sicherheit im Pflegefall
  • Freie Verfügbarkeit im Rahmen der Pflege
  • Fester Versicherungsbetrag je nach Pflegestufe
  • Schließen der Versorgungslücke
  • Basistarif bereits ab ca. 6,00 Euro pro Monat (1.200 Euro Pflegegeld/40-jähriger Versicherungsnehmer)
  • Komforttarif ab ca. 18,16 Euro pro Monat (ab Pflegestufe I, 1.200 Euro Pflegegeld/40-jähriger Versicherungsnehmer)
  • Alle Pflegestufen versicherbar
  • Kostenlose und unverbindliche Anfrage


Beispiel der Pflegetagegeld-Versicherung

Pflegekosten sind oft immens und bedrückend. Wer sich bereits damit auseinandersetzen musste, weiß, dass speziell Kosten für Pflegeheime tiefe Einschnitte in die privaten Finanzen bedeuten. Ein einfaches Beispiel:

Beispiel: Pflegeheimkosten
Kosten Pflegeheim 3.400,00 Euro/Monat
Max. Leistung Pflegeversicherung (Härtefall) 1.918,00 Euro/Monat
Deckungslücke 1.482,00 Euro/Monat

Stand: 2012

In unserem Beispiel liegen die Pflegeheimkosten bei rund 3.400 Euro. Selbst mit einer Härtefallregelung kommt die Pflegeversicherung maximal für 1.918 Euro pro Monat auf. Für die entstehende Lücke von immerhin monatlich 1.482 Euro werden zunächst die Rente sowie das private Vermögen herangezogen. Reicht dieser Betrag nicht aus, sind die nächsten Angehörigen bzw. die Kinder zum Unterhalt verpflichtet. Laut der Düsseldorfer Tabelle steht dem Nachwuchs ein Mindestselbstbehalt von max. 1.500 Euro zu. Mit einer Pflegetagegeld-Versicherung lässt sich diesem finanziellen Dilemma vorbeugen. Je nach Vertrag und festgestellter Pflegestufe zahlt die Assekuranz monatlich einen zusätzlichen Betrag. Entscheidend für die Höhe ist die individuelle Festlegung beim Abschluss.


Private Pflegetagegeldversicherung vergleichen

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Verwendung des Pflegetagegelds

Die Verwendung des Pflegetagegelds ist prinzipiell jedem Versicherten freigestellt. Vorteil: Mit dem Betrag lassen sich auch Aufwendungen von Angehörigen finanziell ausgleichen. Allerdings wird die Pflegetageversicherung in der Regel als feste Summe angewiesen, d. h. sie orientiert sich nicht an den reellen Ausgaben. Deshalb sollte bei einem Abschluss zunächst auf eine ausreichende Höhe sowie eventuell auf eine Dynamik der Versicherungssumme geachtet werden.

Relevant ist ebenfalls, ab welcher Pflegestufe die Pflegetagegeldversicherung zahlen soll. Üblicherweise bieten die Assekuranzen unterschiedliche Modelle. Die meist beitragsmäßig günstigste Variante greift erst bei Pflegestufe III, also schwerster Pflegebedürftigkeit. Mehr finanzielle Sicherheit bieten Policen, welche schon ab Pflegestufe I oder II einsetzen. Jene sind indes etwas teurer hinsichtlich der Versicherungsprämien. Zudem sind die Zahlungen bei niedrigeren Pflegestufen geringer. Wie erwähnt ist es jedoch nicht von Bedeutung, in welcher Form das Geld für die Pflege aufgewendet wird. Der Betrag lässt sich sowohl für die Pflege in den eigenen vier Wänden als auch für die Pflegeheimkosten nutzen.

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