Private Krankenversicherung für Studenten

Eine Ausnahme für den Eintritt in die Private Krankenversicherung gilt für Studierende. Jene können zu Beginn des Studiums in die PKV wechseln bzw. – sofern sie bereits dort versichert sind – verbleiben. Voraussetzung ist eine gültige Immatrikulation an einer deutschen Universität oder Hochschule. Der Antrag auf Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung muss in den ersten drei Monaten nach Beginn des Studiums erfolgen. Für Studenten bieten die Versicherer während der Studienzeit besonders günstige Konditionen sowie attraktive Zusatzleistungen an. Zusätzlich können eigenständig beitragspflichtige Studierende bei Anrecht auf BAföG eine Unterstützung erhalten.

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Mögliche Vorteile der Privaten Krankenversicherung für Studierende:

  • Günstige Tarife, besonders niedrige Beiträge
  • Hohes Sparpotential, keine Praxisgebühr
  • Freie Arztwahl, Übernahme der Kosten
    z. B. für Zahnersatz o. Heilpraktiker
  • Weitere attraktive Zusatzleistungen
  • Für BAföG-Empfänger: Zuschuss zur PKV



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Eintritt in die PKV

Angehende Studenten können sich innerhalb der ersten drei Monate des Studiums von der Versicherungspflicht in der GKV befreien lassen. Der Antrag muss bei der zuständigen Krankenkasse gestellt werden. Zu bedenken ist allerdings: Die Befreiung lässt sich über die gesamte Studienzeit nicht widerrufen. Die Befreiung ist, sofern keine Leistungen in Anspruch genommen worden sind, vom Beginn der Versicherungspflicht an wirksam bzw. andernfalls vom Beginn des Kalendermonats, der auf die Antragstellung folgt.

Wichtig zum Studiumsende:

Mit Ende des Studiums erlischt die Befreiung von der Versicherungspflicht und der ehemalige Student kann in die GKV zurückkehren. Dies macht insofern Sinn, da ab diesem Zeitpunkt die normale Einkommensgrenze (Versicherungspflichtgrenze – 2013: 52.200,00 Euro pro Jahr) gilt, welche nur die wenigsten Studierenden sofort erreichen. In vielen Fällen besteht aber die Chance auf eine Anwartschaftsversicherung, d. h. die Rückkehr in die bisherige PKV ist später ohne neue Gesundheitsprüfung möglich.

Wissenswertes zum Studententarif der PKV

Studententarife gelten in der Regel über die gesamte Studiendauer, enden allerdings spätestens mit dem 34. Lebensjahr. Im Gegensatz zu den Normaltarifen der PKV werden bei Studententarifen während der Laufzeit keine Altersrückstellungen aufgebaut – das ist z. T. der günstigen Beitragsstruktur geschuldet. Insofern gilt: Wenn bereits als sicher gilt, dass die private Krankenversicherung auch nach der Studienzeit beibehalten wird, lohnt sich gegebenenfalls der Abschluss des Normaltarifs. Jener hat zudem den Vorteil, dass er üblicherweise umfassendere Leistungen enthält, z. B. im Rahmen eines stationären Aufenthalts (Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung etc.). In der privaten Krankenversicherung sind Familienmitglieder nicht automatisch mitversichert, was speziell Auswirkungen auf Studierende mit Kindern hat. Jene müssen in der PKV zusätzlich versichert werden. Extra-Tipp: Studierende, die sich in der PKV versichern, müssen sich auch privat pflegeversichern (Ausnahme: Bis zum 25. Lebensjahr ist eine beitragsfreie Versicherung in der privaten Pflegeversicherung möglich, wenn zumindest ein Elternteil einen privaten Pflegeschutz besitzt). Für BAföG-Empfänger ist für die Pflegeversicherung ebenfalls ein Zuschuss möglich.


Private Krankenversicherung beim Auslandssemester

Privatversicherte Studenten sind während eines Auslandssemesters bzw. eines Auslandspraktikums auch weiterhin unbegrenzt in der PKV versichert. In der Regel gilt dies für alle Länder in Europa. Außerhalb der Eurozone gilt der Versicherungsschutz meist nur für 4 Wochen. Versicherungsgesellschaften empfehlen deshalb bei längeren Aufenthalten eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. In jedem Fall sollte sich der Versicherungsnehmer vorab immer direkt mit seiner PKV in Verbindung setzen und aufkommende Fragen klären.

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