Privat- und Berufs-Rechtsschutzversicherung

Nicht immer lässt sich ein Streit mit dem Nachbarn, dem Reiseveranstalter oder dem Chef gütlich aus der Welt schaffen. Die Unterstützung eines Rechtsanwalt oder des Gerichts kann allerdings schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Gegen die finanziellen Folgen rechtlicher Auseinandersetzungen können Sie sich mit einer Privat- und Berufs-Rechtsschutzversicherung schützen. Versicherungsschutz besteht für den privaten und beruflichen Bereich des Versicherungsnehmers und die mitversicherten Personen.

Nicht selten kann ein Konflikt der Parteien bereits außergerichtlich gelöst und somit ein langwieriger Rechtsstreit vermieden werden. Eine gute Rechtsschutzversicherung übernimmt deshalb auch die Kosten für die telefonische Erstberatung sowie ein Mediationsverfahren zur außergerichtlichen Konfliktlösung.

Privat- und Berufs-Rechtsschutz im Überblick

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Mediation: Einvernehmliche Lösung ohne Richter

Eine nachhaltige Lösung in der Rechtsschutzversicherung ist die Mediation. Dabei handelt es sich um eine konstruktive Konfliktlösung, die mit Hilfe eines unabhängigen Vermittlers eine für beide Konfliktparteien akzeptable Lösung ansteuert. Durch ein erfolgreiches Mediationsverfahren können außergerichtliche Streitfälle schneller abgewickelt und langwierige und oftmals nervenaufreibende Gerichtsverfahren vermieden werden.

Vorteile des außergerichtlichen Mediationsverfahrens:

  • Zeitersparnis: Mediationsverfahren dauert weniger als zwei Wochen, Gerichtsverfahren laufen nicht selten über mehrere Monate.
  • Ein professioneller und neutraler Mediator leitet das Verfahren objektiv und beratend.
  • Keine Entscheidung durch Dritte: Konfliktpartner sollen selbst zum Ziel finden.
  • Hohe Erfolgschancen: In der Regel liegt die Einigungsquote bei 80 bis 90 Prozent.

Sollte mit der Mediation keine Einigung erzielt werden, haben Sie trotzdem die Möglichkeit, den Rechtsweg einzuschlagen.

Berufs-Rechtsschutz: Ihr Recht am Arbeitsplatz

Ob Gehalt, Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeugnisse oder auch Kündigungen – Anlässe, die zum Streit zwischen Arbeitnehmer rund Arbeitsgeber führen können, gibt es reichlich. Die Streitigkeiten werden vor den Arbeitsgerichten, Landesarbeitsgerichten und dem Bundesarbeitsgericht geführt. Angeführt wird das Urteilsverfahren zunächst von einer Güteverhandlung, in der die Parteien Vorschläge für eine gütliche Beendigung des Verfahrens unterbreiten. Mit Vergleichsschluss ist das Verfahren beendet. Bei erfolgloser Güteverhandlung wird ein Kammertermin anberaumt, in dem die Parteien unter Auflagen, ihren Sachvortrag ergänzen müssen.

In der ersten Instanz des Arbeitsgerichtsprozesses – unabhängig von dessen Ausgang – trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst. Dadurch wird sichergestellt, dass der Arbeitnehmer eine Klageerhebung allein wegen des finanziellen Risikos unterlässt. Zwar besteht vor deutschen Arbeitsgerichten kein Anwaltszwang, ein Rechtsanwalt muss erst in Verfahren vor den Landesarbeitsgerichten.

Der Berufsrechtsschutz wird in der Regel in einer prämiengünstigen Kombination mit dem Privat-Rechtsschutz und dem Verkehrs-Rechtsschutz angeboten.