Kinderinvaliditätsversicherung

Der Schutz unserer Kinder ist eines der wichtigsten Anliegen überhaupt. Deshalb empfiehlt es sich, auch für den fast „undenkbaren“ Fall einer Invalidität des Kindes vorzusorgen. Wie schnell geschieht ein Unfall oder sorgt eine Krankheit dafür, dass Kinder ein Leben lang auf Hilfe angewiesen sind. Für rund 59 % der Schwerbehinderungen bei Kindern unter 18 Jahren sind Krankheiten verantwortlich (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009). Für die Eltern ein Szenario, das neben den persönlichen Schwierigkeiten eine dauerhafte finanzielle Belastung darstellt. Mit der Behinderung entstehen meist Kosten für spezielle Pflege, Betreuung sowie eventuelle Umbauten. Eine Kinderinvaliditätsversicherung mildert diese wirtschaftlichen Folgen einer Invalidität. Wird die Invalidität diagnostiziert, zahlt die Versicherung z. B. eine lebenslange Rente oder einen einmaligen Sofortbetrag als Hilfe. Alternativ bieten Assekuranzen auch eine Kombination aus beiden Unterstützungen an.

Details zur Kinderinvaliditätsversicherung

Wichtige Infos zur Kinderinvaliditätsversicherung

  • Finanzielle Absicherung bei Invalidität von Kindern
  • Bereits für Kleinkinder möglich
  • Lebenslange monatliche Rente bei Invalidität durch Unfall oder Krankheit
  • Freie Verwendbarkeit des Geldes im Sinne des Kindes
  • Ideal als Kombination mit Kinder-Unfallversicherung
  • Niedrige Beiträge, hoher Schutz
  • Kostenlose und unverbindliche Anfrage

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Frühzeitige Absicherung wichtig

Vielfach wird Eltern dazu geraten, für ihr Kind eine spezielle Unfallversicherung gegen gesundheitliche Schäden bzw. eine Invalidität abzuschließen. Allerdings sind Krankheiten die Hauptursache für schwere Behinderungen im Kindesalter. Die ideale Absicherung ist entsprechend keine reine Unfallversicherung, sondern eine Kombination aus Unfall- und Kinderinvaliditätsversicherung. Jene trägt die Kosten bei dauerhaften gesundheitlichen und körperlichen Beeinträchtigungen von Kindern – egal ob durch einen Unfall oder Krankheit hervorgerufen. Invaliditätsversicherungen für Jungen und Mädchen sollten möglichst frühzeitig abgeschlossen werden. Ohne gesundheitliche Einschränkungen lassen sich Verträge für den Nachwuchs am einfachsten abschließen. Liegen jedoch bereits Krankheiten vor oder sind angeboren, drohen in der Regel Leistungsausschlüsse oder die Ablehnung. Bei einigen Assekuranzen lässt sich die Kinderinvaliditätspolice bereits ab der sechsten bis siebten Lebenswoche beantragen.
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Gesundheitsfragen

Wie bei Personenversicherungen üblich, müssen auch bei einer Kinderinvaliditätsversicherung vorab eine Reihe von Gesundheitsfragen beantwortet werden. Dieser Katalog ist wahrheitsgemäß und z. T. gemeinsam mit einem Arzt auszufüllen. Unsere Empfehlung: Prüfen Sie Ihre Angaben gewissenhaft und objektiv. Falsche oder unkorrekte Auskünfte führen gegebenenfalls dazu, dass die Versicherung im Leistungsfall eine Zahlung verweigert. Vorab gilt es außerdem, den Versicherungsvertrag auf evtl. vorhandene Ausschlüsse zu testen. Ausgeschlossen sind oft psychische Beeinträchtigungen, z. B. Psychosen, Verhaltensstörungen oder Neurosen.

Der Leistungsfall liegt hinsichtlich der Versicherungsbedingungen in der Regel dann vor, wenn dem Kind durch einen Arzt oder das Versorgungsamt eine Behinderung von min. 50% bestätigt wird.
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Leistungshöhe und Beiträge

Empfohlen wird bei der Kinderinvalidenversicherung, dass die Leistung im Versicherungsfall mindestens 800 Euro im Monat beträgt – konzipiert als lebenslange Rente. Wichtig: Tritt eine Verbesserung des Gesundheitszustands auf und der Invaliditätsgrad sinkt unter 50%, wird die Zahlung eingestellt. Alternativ bieten zahlreiche Versicherungen eine einmalige Ausschüttung eines höheren Betrags an (z. B. 100.000 Euro). Dieser muss nicht zurückgezahlt werden, selbst wenn eine gesundheitliche Besserung erfolgt. Natürlich reicht diese Summe aber nicht für das ganze Leben. Potentiell können Eltern auch Kombinationen aus Einmalzahlung und Rente abschließen. Wie hoch die jeweiligen Versicherungsbeiträge ausfallen, klärt ein Vergleich der Versicherer.

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